Was kommt wirklich nach dem Verbrennungsmotor?
Der Verbrennungsmotor ist die Antriebsart Nummer eins – und dies wird auch noch mindestens 20 Jahre so bleiben, so die Einschätzung der Technologieberatung Altran.
Da sich aber das Nachfrageverhalten geändert hat und das Umweltbewusstsein größer geworden ist, verlangen viele Kunden in den Autohäusern zunehmend hybride Antriebe. Neben den stetigen Fortschritten auch beim Elektromotor wird noch an einem weiteren alternativen Antrieb gearbeitet: Dem Wasserstoff. Mit der Brennstoffzellentechnologie ist dieses Element der Antrieb der Zukunft. Allen Unkenrufen über das Ende des klassischen Verbrennungsmotos zum Trotz gehen Forschung und Entwicklung hier kräftig weiter; schließlich gibt es derzeit keine wirkliche Alternative, die alle Vorteile des Verbrennungsmotors in sich vereint. Während also auf der einen Seite Forschung und Entwicklung in Sachen Elektrofahrzeug, Hybridmotor oder Wasserstoff weiter vorangetrieben werden, arbeiten die Techniker aller OEMs fieberhaft an der Weiterentwicklung einzelner Aspekte des Verbrennungsmotors. Ihr Ziel: Der Verbrauch der Fahrzeuge soll Stück für Stück weiter gesenkt werden.
Das soll hauptsächlich über die Gewichtsreduzierung der Fahrzeuge passieren. So hat sich das durchschnittliche Fahrzeuggewicht in den letzten 30 Jahren um rund 30 % erhöht. Mit der Folge, dass die durch sparsamere Motoren gemachten Fortschritte an dieser Stelle durch hohes Gewicht teilweise wieder zunichte gemacht werden. Aus diesem Grund schenken die Hersteller der Gewichtsreduzierung seit einiger Zeit mehr Aufmerksamkeit. So hat beispielsweise BMW bereits im letzten Produktzyklus Komfort- und Leistungssteigerungen erzielt, ohne dabei das Gewicht des Neufahrzeuges weiter zu erhöhen. Dies ist in erster Linie auf das verbesserte Gewichtsmanagement und den Leichtbau zurückzuführen.
Geänderte Konsumenten- nachfrage
In Bezug auf Antriebe sind derzeit Energie- und Umweltfragen sowie das sich ändernde Nutzungsverhalten von Bedeutung. Zusätzlich ändert sich die Einstellung der Konsumenten zum Thema Fahrzeug rasant und grundlegend. So verstärken der permanent steigende Ölpreis und das Bewusstsein für CO2-Ausstoß das Interesse vieler Konsumenten an alternativen Antrieben. Zum anderen verliert gerade bei den jüngeren Zielgruppen der Besitz eines Fahrzeugs als Statussymbol dramatisch an Bedeutung; stattdessen verlangt dieses Kundensegment nach anderen Formen der Mobilität beziehungsweise ist lediglich auf der Suche nach einem Fahrzeug, um damit von A nach B zu gelangen. Mit der Einstellung zum Fahrzeugbesitz verändert sich also auch das gesamte Spektrum dessen, was diesen bislang bestimmte.
Altran; Telefon: 069 66055-30; E-Mail: ML-DE-info.tech@ altran.com
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