EMV schon in der Entwurfsphase abschätzen
Im Projekt „E-Mosys" wird ein anforderungsgerechtes modulares Antriebs- und Fahrwerksystem für ein Elektrofahrzeug erforscht und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit über 2 Mio. € gefördert. Damit können Elektrofahrzeuge und ihre Komponenten ganzheitlich analysiert und besonders die elektromagnetische Verträglichkeit schon in der Entwurfsphase abgeschätzt werden. Daran beteiligt sind neben dem Institut für Kraftfahrzeuge (IKA) der RWTH Aachen auch das Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (Isea), das Institut für elektrische Maschinen (IEM) und das Institut für Hochfrequenztechnik (IHF) der RWTH Aachen sowie die Industriepartner Wittenstein electronics, IMST, Thyssen Krupp Presta Chemnitz, MAG IAS, CP autosport und Streetscooter.
In einem der beiden Teilprojekte werden eine Antriebseinheit und ihre elektronischen Bauteile erforscht und aufgebaut. Beabsichtigt ist, eine Leichtbaulösung für die Rotorwelle des Elektroantriebes umzusetzen sowie die Funktions- beziehungsweise Bauteilintegration im gebauten Rotor. Hinzu kommt die Erforschung mehrsträngiger E-Maschinenkonzepte.
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