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Enormes Potenzial bei CFK

Tagungsleiter Prof. Dr. Rudolf Stauber, Universität Erlangen, über den VDI-Kongress „Kunststoffe im Automobilbau
Tagungsleiter Prof. Dr. Rudolf Stauber, Universität Erlangen, über den VDI-Kongress „Kunststoffe im Automobilbau" im April 2011 in Mannheim:

„Ein besonderer Schwerpunkt des diesjährigen Kongresses war das Thema Kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFK). Diese neue Werkstoffklasse hat ein enormes Leichtbau-Potenzial, verbunden mit der Fähigkeit, hochfeste, steife und crash-geeignete Strukturen darzustellen. CFK werden deshalb den Automobilbau von morgen nachhaltig verändern. Hier steht die Elektromobilität besonders im Vordergrund. CFK können Karosseriestrukturen deutlich leichter machen als vergleichbare Bauweise aus Stahl beziehungsweise Aluminium. Das Batterie-Mehrgewicht von Elektrofahrzeugen kann so annähernd kompensiert werden. Allerdings müssen sowohl die technischen als auch die gesamtwirtschaftlichen Kenngrößen von CFK noch weiter verbessert werden. Kurze Zykluszeiten für die Bauteilherstellung erfordern ein vollautomatisches Gelege-Handling, eine rasche Harz-Injektion und ein unmittelbares Aushärten des Verbundwerkstoffes. Gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge erfordern den Aufbau von kostenoptimierten Faser-Herstellprozessen und eine nachhaltige Erhöhung der hergestellten Faser-Mengen". www.kunststoffe-im-auto.de

05.05.2011


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