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Schützen bevor was passiert

Heinz Hollerweger, Leiter Entwicklung Gesamtfahrzeug bei Audi, anlässlich der 9. Zulieferkonferenz des Automobil-Clusters „automotive.2011
Heinz Hollerweger, Leiter Entwicklung Gesamtfahrzeug bei Audi, anlässlich der 9. Zulieferkonferenz des Automobil-Clusters „automotive.2011" in Linz zum Thema Sicherheitssysteme:

„Selbst, wenn ein Fahrzeug einen Crash mit unbeschadeter Fahrgastzelle übersteht, ist der Insasse immer noch gefährdet. Wie ein rohes Ei in einer Holzschachtel. Die Holzschachtel wird keinen Kratzer haben, wenn sie gegen eine Wand fährt, aber das Ei ist trotzdem kaputt. Ein Fahrzeug muss nicht nur rundum sicher sein, sondern auch den 'Inhalt' richtig schützen. Deshalb wird die Zukunft bei der Entwicklung von Sicherheitssystemen verstärkt in die Richtung „aktive Verhinderung von Unfällen" gehen. Der beste Unfall ist der, der nicht passiert. Informationen, die das Fahrzeug seinem Lenker beispielsweise durch Sensoren, Kameras, Kommunikationssysteme liefert, können diesen rechtzeitig vor Gefahren warnen. Reagiert der Fahrer nicht, greift das System selbstständig ein und leitet eine Notreaktion ein. Auf diesem Gebiet wird derzeit sehr genau getestet, wie viele Informationen von seinem Fahrzeug ein Autolenker verarbeiten kann und ab wann Überforderung beziehungsweise das Gefühl der Bevormundung durch die elektronischen Assistenten einsetzt".

www.clusterland.at

02.09.2011


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