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Oscar-Prozess: Emissionsfreies, effizientes Leichtelektrofahrzeug

Winzling sucht Paten

Das Leichtelektrofahrzeug Oscar existiert als fahrbereiter Prototyp. Wer möchte, kann sich aber einbringen. Etwa bei Verkleidungsteilen, Türen oder Sitzen sowie Baukomponenten wie Querlenker oder Aluminium-Spaceframe
Der Klimawandel fördert die Entwicklung emissionsärmerer Fahrzeuge sowie den Einsatz bislang wenig oder gar nicht genutzter Technologien. Wer diese Kompetenzen nicht im eigenen Hause hat, muss nicht verzweifeln. Denn der Oscar-Prozess will Experten-Know-how für den Fahrzeugbau im Entwicklungs-Netzwerk bündeln.
Das Leichtelektrofahrzeug Oscar existiert als fahrbereiter Prototyp. Wer möchte, kann sich aber einbringen. Etwa bei Verkleidungsteilen, Türen oder Sitzen sowie Baukomponenten wie Querlenker oder Aluminium-Spaceframe
Das Leichtelektrofahrzeug Oscar existiert als fahrbereiter Prototyp. Wer möchte, kann sich aber einbringen. Etwa bei Verkleidungsteilen, Türen oder Sitzen sowie Baukomponenten wie Querlenker oder Aluminium-Spaceframe

Der Klimawandel fördert die Entwicklung emissionsärmerer Fahrzeuge sowie den Einsatz bislang wenig oder gar nicht genutzter Technologien. Wer diese Kompetenzen nicht im eigenen Hause hat, muss nicht verzweifeln. Denn der Oscar-Prozess will Experten-Know-how für den Fahrzeugbau im Entwicklungs-Netzwerk bündeln.

Oscar ist ein emissionsfreies, hocheffizientes Leichtelektrofahrzeug – ein pfiffiges, sportliches und sicheres Stadtauto für zwei Personen. Es benötigt nach Angaben der Entwickler auf 100 km weniger Energie als in 1 l Benzin steckt. Ohne Öl und ohne Emissionen, mit elektrischer Energie aus Sonne, Wind und Wasser, reisen die Insassen bis zu 130 km/h schnell.

Oscar ist die Abkürzung für Open Source Car. Interessant daran ist vor allem der sogenannte Oscar-Prozess, der auch in den kommenden Jahren zur Messe „Euromold" in Frankfurt/M. immer wieder vorgestellt und aktiv betrieben werden soll. Ziel sei es, die „Kompetenzen der Industriepartner gemeinsam zu nutzen, um die Entwicklung eines zukunftsfähigen automobilen Konzeptes voranzutreiben", erläutert Felix von Borck, Akasol-Koordinator an der TU Darmstadt. „Wir stellen dazu mit Oscar bereits ein ausgereiftes Konzept zur Verfügung." Allerdings handele es sich dabei nicht um ein durchkonstruiertes Fahrzeug, so von Borck weiter. „Deswegen suchen wir Mitentwickler und Förderer, die entweder Teile für Oscar zur Verfügung stellen oder das Projekt sponsern."

Zukunftsprojekte benötigen Unterstützung

Wer sich für das Mitentwickeln entscheidet, übernimmt damit auch einen Teil der Verantwortung. Profitieren kann er aber von der Bündelung der Kernkompetenzen verschiedener Anbieter aus den Bereichen Design, Produktentwicklung, Prototypenbau und Kleinserienfertigung. Denn so erhält man gegebenenfalls Kontakt zu Partnern, die genau über das Wissen verfügen, das einem selbst fehlt. Gerade im Bereich der Leichtelektrofahrzeuge kann das von großem Vorteil sein, da es gegenüber dem konventionellen Fahrzeugbau einige Besonderheiten zu beachten gilt. Der Oscar-Prozess kann interessant sein für:

· Industriedesigner

· Produktentwickler/Konstruktionsbüros

· Verarbeitungsspezialisten für Tiefziehen, Faserverbund und Leichtmetallguss

· Werkzeugmaschinenhersteller, unter anderem für das Hochgeschwindigkeits-Fräsen

· Dienstleister für Be- und Nachbearbeitung

· Computerhersteller und Softwarehäuser, insbesondere für CAD, CAE und CAM

· Anbieter neuer Technologien für den Werkzeug- und Formenbau

· Rapid Prototyper sowie

· Anbieter von Hartschaumstoffen.

Im Prozess können all diese Spezialisten eingebunden und vernetzt werden, angefangen vom Design über die fertigungsgerechte Gestaltung der Komponenten, die Herstellung der Prototypen bis hin zur Montage der Fahrzeuge.

Wer Interesse an dem Projekt hat oder sich am Oscar-Prozess beteiligen will, kann dies als Mitentwickler oder Sponsor tun.

Akasol; Telefon 06151/5208383; E-Mail: felix@akasol.de

Technische Daten

· Antriebsenergie : elektrischer Strom

· Verbrauch pro 100 km ab Steckdose: 6 kWh

· äquivalenter Kraftstoffverbrauch je 100 km: < 1 l Benzin

· Reichweite ohne „Nachtanken": 100 bis 300 km

· Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h

· Abmessungen (L x B x H): 2,50 m x 1,20 m x 1,55 m

· Platzangebot: 2 Erwachsene oder 1 Erwachsener und 2 Kinder

· Besonderheiten: Querparken erlaubt

Dieser Artikel stammt aus Community-Indicator


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