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Universität Saarland präsentiert neues Verfahren

Wie hoher Druck Bauteile stabiler macht

Wenn Kraftstoff in moderne Dieselmotoren eingespritzt wird, müssen die Bauteile enormen Druck aushalten. Dennoch will man dafür möglichst leichte Materialien verwenden. Um beide Anforderungen unter einen...

Wenn Kraftstoff in moderne Dieselmotoren eingespritzt wird, müssen die Bauteile enormen Druck aushalten. Dennoch will man dafür möglichst leichte Materialien verwenden. Um beide Anforderungen unter einen Hut zu bekommen, setzt man die Bauteile einmal unter extrem hohen Druck und verformt damit die Hohlkörper. Durch die Verformung wird in den Materialien eine Spannung erzeugt. Diese führt dazu, dass die Bauteile einen so hohen Innendruck aushalten können, wie es sonst nur mit erheblich größerem Materialeinsatz möglich wäre. Für das „Autofrettage" genannte Verfahren berechnen Ingenieure der Universität des Saarlandes, wie sich die einmal verformten Bauteile bei der Weiterverarbeitung verhalten. Die Saarbrücker Ingenieure arbeiten bei der Modellierung mit der Firma Maximator aus Zorge (Harz) zusammen, die Hochdruck- und Prüftechnik herstellt und das Autofrettage-Verfahren auf verschiedene Bauteile anwendet. „Diese zukunftsweisende Technologie ist nicht nur für die Autoindustrie interessant, sondern auch für alle großen Hydraulikanlagen zum Beispiel in Raffinerien und der chemischen Industrie", meint Professor Bähre.

Mehr darüber unter www.autokon.de

Lehrstuhl Fertigungstechnik Universität Saarland; Telefon: 0681 302-3075; E-Mail: d.baehre@mx. uni-saarland.de

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