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Venetzung von Fahrzeugen untereinander

Wenn Autos miteinander sprechen

Obwohl moderne Autos hohe Sicherheitsstandards erfüllen, sterben jedes Jahr in Deutschland immer noch fast 5000 Menschen bei Verkehrsunfällen und über 400 000 werden verletzt. Um diese Zahlen weiter zu verringern, arbeiten Forscher der Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK in München an innovativen Konzepten für die Car-to-X-Kommunikation (kurz C2X genannt): Durch die Vernetzung von Fahrzeugen untereinander und mit der Infrastruktur können Softwaresysteme den Fahrer stets über den aktuellen Zustand von Verkehr und Straße informieren und ihn so bei seinen Entscheidungen unterstützen.

„Das System beruht auf einem speziell für Fahrzeuge entwickelten WLAN in Kombination mit GPS", sagt Josef Jiru, der Projektleiter. „Position und Sensordaten des Fahrzeugs über Geschwindigkeit, Beschleunigung oder Rutschen können an entsprechende drahtlose Kommunikationsknoten am Straßenrand, die Roadside Units (RSUs), gemeldet werden". Im Gegenzug erhalten die Fahrzeuge von den RSUs aktuelle Informationen über den Straßenzustand vor ihnen, über eventuelle Unfälle und Staus oder über die optimale Geschwindigkeit, um auf der „grünen Welle" mitzuschwimmen.

Fraunhofer ESK; Telefon: 089 547088-379; www.esk.fraunhofer.de

05.05.2011


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