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Simulator für Hör- und Sehbehinderungen

Fahrzeuge für Sehbehinderte

Mit dem Alter lässt die Sehschärfe nach, ebenso die Fähigkeit für das Sehen in der Dämmerung und bei Dunkelheit. Schwierigkeiten bereitet den Betroffenen insbesondere das Ablesen der Instrumente im Armaturenträger, sofern sie keine speziellen Mehrbereichs- oder Gleitsichtbrillen tragen. Weitere Augenkrankheiten wie das Glaukom, der graue Star oder die Degeneration der Makula (Netzhautzellen) führen bei Personen über 50 ebenfalls oft zu spürbaren Sehstörungen. Mit vereinten Kräften arbeiten Ford und Experten der Universität Cambridge an einem besseren Verständnis von Sehproblemen einer immer älter werdenden Bevölkerung. Ford nutzt den Simulator für Hör- und Sehbehinderungen der Universität Cambridge, um Fahrzeuge für Menschen mit altersbedingten Sehbeeinträchtigungen zu entwickeln. „Das System erlaubt uns, verschiedenste Sehstörungen vor jedem beliebigen Bildhintergrund zu simulieren. Sie laden ein Bildmotiv und wählen eine bestimmte Form der Sehstörung, dann können Sie mit eigenen Augen sehen, wie sich das gewählte Bild für den Menschen mit der Sehstörung darstellt", sagt Sam Waller, wissenschaftlicher Mitarbeiter in Cambridge und Entwickler der Software.

Ford; Telefon: 0221 90-17504; E-Mail: umunolf@ford.com

15.02.2012


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