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Konzeptfahrzeug zeigt neue Szenarien jetzt auch für Elektromobilität

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Das neue Konzeptfahrzeug „C-Beyond“ der Visteon Corporation hat in diesen Wochen seine Premiere bei den Automobilherstellern. Designer, Marktforscher und Ingenieure des internationalen Automobilzulieferers haben durch die Integration von über 40 zeitgemäßen und zukunftsweisenden Entwicklungen und Konzeptideen ein Meisterwerk in Sachen Fahrzeugklima¬tisierung, Infotainment und Konnektivität komponiert, ergänzt um ein innovatives Lichtkonzept für das Fahrzeuginterieur und -exterieur. Mit C-Beyond zeigt Visteon, wie nahtlose Konnektivität und zukunftsfähige Mobilität die Interaktion der Insassen mit der nächsten Fahrzeuggeneration beeinflussen.

Die eingesetzten Technologien befinden sich in unterschiedlichen Stadien des Produktentwicklungsprozesses – einige sind in der Vorentwicklung, andere sind einsatzbereit oder schon serienreif. Im C-Beyond kommt nicht nur Visteons Stärke in der Technologieintegration zur Geltung, sondern auch die Umsetzung von Ergebnissen intensiver Marktstudien bei Konsumenten und Informationen der Fahrzeughersteller.

Die im Innovationsprozess entstandenen Konzeptentwürfe wurden in der Produktentwicklung soweit konkretisiert, dass sie innerhalb kürzester Frist produktionsbereit sein könnten. Überlegungen zur Zukunft der Mobilität, beeinflusst durch die Erfordernisse einer durchlässigen Konnektivität, waren die Leitgedanken hinter der Kreation der C-Beyond Technologien.

„Das „C-Beyond“ Konzept soll Fahrzeugherstellern Möglichkeiten aufzeigen „weiter zu sehen“ (= engl.: see beyond), den Fahrzeuginsassen also über konventionelle Anwendungen hinaus neue Nutzungsmöglichkeiten eröffnen“, sagte Tim Yerdon, Director Global Innovation and Design bei Visteon. „Für uns ist das Fahrzeug das wichtigste Instrument, um mit Fahrzeugherstellern und anderen Partnern über zukünftige Trends und Kundenwünsche ins Gespräch zu kommen. Das Konzeptfahrzeug zeigt deutlich die Stärken, die gerade Visteons Produktportfolio (Elektronik, Interieurkomponenten, Klima, Beleuchtung) für Fahrzeughersteller und Endverbraucher bieten, wenn all diese Produkte wie im C-Beyond zu einer ganzheitlichen Lösung zusammengeführt werden.“

Visteon betrachtet dabei die Gesamtarchitektur des Fahrzeugs, eine besondere Kompetenz des Zulieferers. „So schaffen wir beispielsweise durch ein grundlegend neues Klimakonzept mehr Platz im Innenraum. Dies wiederum ermöglicht ein neues Cockpitlayout mit vielfältigen Vorteilen für Fahrer und Beifahrer im Gebrauch von Bedienelementen und Systemen“, erklärt Yerdon.

Im Zentrum des Konzepts steht die nahtlose Integration aller Anwendungen, die Fahrer oder Beifahrer nutzen, wenn sie sich in die Fahrzeugumgebung einbinden, wenn sie Informationen mit dem Fahrzeug austauschen oder über Schnittstellen der Bordelektronik oder mobiler Geräte mit der Außenwelt in Verbindung treten. Darüber hinaus zeigen die Möglichkeiten der Personalisierung und der individuellen Komfort-Funktionen neue Wege auf, um den Aufenthalt im Fahrzeug für alle Insassen noch angenehmer zu gestalten.


Fortschreitende Konnektivität

Im C-Beyond fungiert die herkömmliche Cockpit-Elektronik nicht mehr nur als Informationsmedium für den Fahrer, sondern wird zu seinem Coach. Sie nutzt Konnektivitätsfunktionen zur Fern- oder On-Board-Konfiguration, für vorausschauendes Navigieren mit Routenplanung oder für Verkehrsinformationen in Echtzeit.

Zu den wesentlichen Entwicklungen des Visteon Konzeptfahrzeugs gehört auch die Infotainment- und Internet-Plattform. Es handelt sich um eine skalierbare Lösung, die vielfältige Funktionen abbildet, darunter Audiosystem, Medienmanager, Navigationssystem, Fonds-Infotainmentsystem, Sprachsteuerung und Einbindung externer Geräte. Die Plattform basiert auf einer offenen Systemarchitektur und ist kompatibel mit den gängigsten elektronischen Standards aus der Unterhaltungselektronik wie beispielsweise Linux.

Verschiedene Nutzer können gleichzeitig mit dem Fahrzeug interagieren. Die Insassen können DLNA (Digital Living Network Alliance) oder eine Drahtlos-Verbindung verwenden, um auf mobile Endgeräte zugreifen zu können. Visteon stellt außerdem ein Automotive-App zum Download für iPod®-basierte Anwendungen, z.B. iPhone® oder iTouch®, bereit. Damit können die mobilen Geräte als „Fernbedienungen“ für die Infotainment-Systeme aller Sitzreihen genutzt werden.

Die Integration vielfältiger Fahrzeugtechnologien und präzise mechanische Bedienelemente bilden die Ausgangsbasis des Know-hows von Visteon in der Elektronikintegration. So wurden neue mechanische Bedienelemente konstruiert, die darauf ausgelegt sind, das „Wackeln und Hakeln“ von Tasten und Schaltern drastisch zu reduzieren, aber dennoch kostengünstige Bedienelemente zu verwenden.

Im C-Beyond Cockpit-Design verschmelzen die Technologien nahtlos durch die Zusammenführung von digitalen und mechanischen Funktionen in einem frei konfigurierbaren Flachbildschirm als Kombi-Instrument mit angefügten 3D-Elementen; in denen adaptive Lichtleiter genutzt werden, um das Licht des TFT-Displays mit zu verwenden.

In Abhängigkeit von Fahrzeugmodus, Nutzer oder Funktionsinhalt kann der Bedarf nach Nutzer-Schnittstellen variieren. Um die Vielfalt der Schnittstellen zu kontrollieren, hat Visteon anpassbare Features zur Mensch-Maschine-Interaktion (MMI bzw. HMI, human-machine interaction) entwickelt. Steht das Fahrzeug, kann der Fahrer im Internet surfen oder Videos anschauen. Während der Fahrt schaltet das Display zurück in einen vereinfachten Bedienzustand, der die Fahrsicherheit gewährleistet.

Individuelle Profile können abgelegt und beim Einsteigen geladen werden und die Insassen können ihre persönlichen Einstellungen einrichten, z.B. bei Beleuchtung, Zentralverriegelung oder der Priorisierung von Informationen (z.B. das Zulassen eingehender Gespräche oder Nachrichten).


Alleinstellung in der Personalisierung von Komfortfunktionen

Der C-Beyond zeigt das grundlegend neue Konzept einer vertikalen Belüftungsführung des Klimasystems mit vier eigenständigen vertikalen Auslass-Zonen. Im Dachhimmel eingelassene Ausströmdüsen erzeugen einen von oben nach unten verlaufenden Luftstrom. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Klimasystem, wo die Luft von vorn nach hinten strömt, entsteht bei dem neuen Konzept ein persönlicher Bereich für jeden einzelnen Insassen mit maßgeschneiderter Komfort- und Temperatur-Regelung. Diese adaptive Klimaanlage passt sich automatisch an die Anzahl und die Platzierung der Insassen im Fahrzeug an und spart Energie, indem sie ungenutzte Zonen erkennt und sich dort abschaltet.

Das vertikale Klimasystem verzichtet auf die herkömmlichen Luftauslassdüsen im Armaturenbrett und schafft so erheblichen Raum im Cockpit für anderweitige Gestaltungsmöglichkeiten. Das System profitiert von der extrem flachen Architektur des Heizklimasystems von Visteon. Die sogenannte flat HVAC-Einheit kann Platz sparend auf oder unter dem Fahrzeugboden angebracht werden. Das vertikale Klimasystem bietet eine unabhängige Schnittstelle für die Klimaautomatik mit zwei oder vier Zonen, die Temperatur, Gebläsestärke und Luftzufuhr reguliert.

Das Konzept des vertikalen Luftstroms ist sowohl für Elektro- als auch für konventionelle Fahrzeuge geeignet und erfordert keine Anpassungen an die Architektur des Heiz-/Klima-Moduls.


Innenraumambiente

Der Innenraum des C-Beyond präsentiert sich hochwertig mit klaren Formen und übersichtlich ausgelegtem Armaturenbrett. Das Armaturenbrett erhält eine erfrischend aufgeräumte Optik durch Entfernen der Heiz-/Klimakomponenten von ihrem herkömmlichen Platz sowie durch den Einsatz von leichten Materialien, Naturfasern und Recycling-Materialien.

Das C-Beyond-Konzept verbindet Umweltbewusstsein und optimiertes Fahrerlebnis mit einer Neuanordnung traditioneller Innenraumelemente, um individuelle Bereiche für jeden Insassen zu schaffen. Die Fahrerzone verfügt über spezifische Regelungs-, Ablage-, Komfort- und Belüftungsfunktionen. Über zahlreiche Einstelloptionen kann jeder Insasse seine persönliche Zone angenehm gestalten.

Die regulierbare Innenraumbeleuchtung sorgt alternativ für Tag- oder Nacht-Atmosphäre. Zum Einsatz kommen dabei die neuesten Entwicklungen von Visteon aus den Bereichen Annäherungssensorik, Vielfarben-LED, indirekte Beleuchtung und Hintergrundbeleuchtung, die den Insassen ermöglichen, ihre ganz individuelle Lichtatmosphäre zu schaffen.


Differenzierende Lichttechnik

Das Scheinwerfersystem des C-Beyond ist ausgestattet mit dem proprietären High Intensity LED Projektor Modul von Visteon. Es erfüllt alle Richtlinien für Hauptscheinwerfer der aktuellen europäischen Gesetzgebung (ECE-123). Seine kompakten Dimensionen, sein geringes Gewicht und seine optische Leistung entsprechen heutiger HID-Technologie und machen das Modul somit zum Basisbaustein zukünftiger LED-Scheinwerfer.

Das kameragesteuerte, adaptive Scheinwerfersystem schaltet abhängig vom überholenden und entgegenkommenden Verkehr automatisch zwischen Fern- und Abblendlicht um. Zusätzlich bietet es einen blendfreien Modus. Dieser ermöglicht, dauerhaft mit Fernlicht zu fahren, während programmierbare Blenden die Lichtverteilung in Abhängigkeit vom Gegenverkehr reduzieren.

Weitere fortschrittliche Neuheiten aus dem Bereich Lichttechnik beinhalten Visteons sequenziellen Fahrtrichtungsanzeiger, der verschiedene Funktionsalternativen für Front- und Heck-Blinker bereitstellt. Das Tagfahrlicht betont darüber hinaus die Kontur des Scheinwerfers und leistet einen hohen Wiedererkennungswert für das Fahrzeug. Deutlich sichtbare Lichtleiter ermöglichen zusätzliche Gestaltungsvarianten. Durch effizientes optisches Design und den Einsatz von LEDs kann der Energieverbrauch reduziert werden.
Visteon


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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