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Die Zukunft fährt Hybrid
Alternativ oder effizient oder beides: Die Antriebskonzepte der Zukunft sind Thema für Forschung und Entwicklung, und längst sind alle Verbraucher neugierig, was in 10 Jahren unsere Autos und Kraftwagen antreibt. Fast 40 Prozent der Antriebsentwickler sehen im Hybrid-Antrieb die führende Lösung für die nächsten fünf bis zehn Jahre, ergab eine Studie von Antriebsprüfstands-Spezialist Technogerma. 100 Fachbesucher der Stuttgarter "Automotive Testing Expo" wurden befragt
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Die Zukunft fährt Hybrid
Alternativ oder effizient oder beides: Die Antriebskonzepte der Zukunft sind Thema für Forschung und Entwicklung, und längst sind alle Verbraucher neugierig, was in 10 Jahren unsere Autos und Kraftwagen antreibt. Fast 40 Prozent der Antriebsentwickler sehen im Hybrid-Antrieb die führende Lösung für die nächsten fünf bis zehn Jahre, ergab eine Studie von Antriebsprüfstands-Spezialist Technogerma.
100 Fachbesucher der Stuttgarter "Automotive Testing Expo" wurden befragt. Dem Wasserstoff räumen die Experten kaum Chancen ein - nur sieben Prozent sehen darin ein schlüssiges Konzept für die nächsten 5 bis 10 Jahre. "Das entspricht auch unseren Beobachtungen des Marktes - als Prüfstandsbauer kennen wir die Lastenhefte der Industrie sehr genau und damit auch die Konzepte, die in den nächsten Jahren Marktreife erlangen", beschreibt Dipl.-Ing. Wolfram Klass, Vertriebsleiter von Technogerma (www.technogerma.com).
So entwickelte und testet Mercedes-Benz den Hybrid-Antrieb des S400 auf einem Technogerma-Prüfstand, der in diesem speziellen Fall ausschließlich den Elektromotor in die Zange nimmt. "Anders als in einem herkömmlichen Prüfstand dient unser modulares System in Containerbauweise dazu, ausschließlich den Elektromotor der S-Klasse zu prüfen. Abwärme und andere Einflüsse der Komponenten wie Getriebe und Verbrennungsmotor im Fahrzeug werden simuliert", so Ingenieur Klass. Laut der Expertenmeinung auf der Testing Expo 2010 werden auch in der Verbraucherakzeptanz die hybriden Antriebe vorne liegen - der Ansicht sind 46 Prozent der Befragten. Ganz schlecht schneidet die Brennstoffzelle ab - nur 5 Prozent glauben, dass die breite Nutzerschicht einen PKW mit einem solchen Antrieb kaufen wird.
Entgegen den Modellen in anderen Ländern sind die deutschen Ingenieure und Antriebsentwickler jedoch der Ansicht, eine gesetzliche Regelung sei überflüssig, um alternative Konzepte zu fördern. Nur knapp über 30 Prozent sind für eine Gesetzgebung ähnlich der in Kalifornien, die Quoten für die unterschiedlichen Antriebe vorsieht. Mehr als 50 Prozent (51 Prozent) möchten den Markt ohne Reglementierungen sehen. Bereits in wenigen Jahren sehen die Befragten der Technogerma-Studie einen wahrnehmbaren Marktanteil alternativer Antriebe - 40 Prozent in den nächsten fünf Jahren, 37 Prozent in den nächsten 10 Jahren. "Auch das deckt sich mit unseren Erfahrungen. Prüfstände für rein konventionelle Antriebe wie Otto- oder Dieselmotoren werden zwar weiterhin nachgefragt, die Anforderungen gehen aber mit deutlich steigender Tendenz zu innovativen und alternativen Konzepten, die auch ebenso geprüft werden müssen. In diesen Fällen konstruieren wir passgenau und schlüsselfertig nach dem Lastenheft des Herstellers", kommentiert Klass die Aussichten auf dem Antriebssektor.
Die Technogerma Systems GmbH (TGS) steht am Standort Darmstadt als internationaler Spezialist für den schlüsselfertigen Bau von Motoren-, Antriebs- und Sonderprüfständen. Neben Prüfsystemen für PKW- und Nutzfahrzeugantriebe bietet das Unternehmen auch Sonderkonzepte auf Kundenwunsch, wie bspw. die Kälteprüfung bei bis zu minus 25 Grad Celsius oder auch Prüfstandsanwendungen für einzelne Aggregate wie Kompressoren oder Turbolader. Technogerma Systems entwickelt und fertigt Prüfstandssysteme sowohl für den Automotive- als auch den Non-Automotivesektor und deren Zulieferindustrie, ebenso wie für Forschungseinrichtungen, Hochschulen und andere öffentliche Auftraggeber.
