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Leichtbau-Elektromobil fährt mit Windkraft

Ohne CO2-Ausstoß

Der Wind Explorer besitzt ein Leergewicht (ohne Batterien und Windkraftanlage) von 80 kg– dank seiner Leichtbaukonstruktion mit einem Strukturkern aus Rohacell-Schaum
Der Wind Explorer besitzt ein Leergewicht (ohne Batterien und Windkraftanlage) von 80 kg– dank seiner Leichtbaukonstruktion mit einem Strukturkern aus Rohacell-Schaum

Es ist 200 kg leicht und fährt mit einer Batterie-Ladung rund 400 km: Das Pilotfahrzeug „Wind Explorer" ist ein zweisitziges Elektromobil, dessen Karosserie überwiegend aus einem Kohlefaserverbund mit dem Strukturschaum „Rohacell" von Evonik besteht, der gegenüber herkömmlichen Stahlteilen eine Gewichtseinsparung von rund 60 % ermöglicht.

Die Schlagzeilen gingen um die Welt: Die beiden deutschen Extremsportler Dirk Gion und Stefan Simmerer durchquerten Ende Januar 2011 auf einer 17tägigen Pionierfahrt Australien mit einem von Wind und Lithium-Ionen-Batterien angetriebenen Elektrofahrzeug. War die Batterie leer, konnten die Piloten die Akkus je nach Windsituation über eine mobile Windkraftanlage oder über das herkömmliche Stromnetz aufladen. Windrad und ein 6 m hoher Teleskopmast aus Bambus sind innerhalb einer halben Stunde aufgestellt. Zusätzlich zum Windstrom wurde der Wind-Explorer teilweise mit Kites (Lenkdrachen) angetrieben und erreichte so auf der rund 4900 km langen Strecke von Albany am indischen Ozean nach Sydney eine Höchstgeschwindigkeit von rund 80 km/h. Nur in Ausnahmefällen wurde auf Strom aus herkömmlichen Quellen zurückgegriffen.

Evonik Degussa; Telefon: 02365 49-9878; E-Mail: ursula.keil@evonik.com

05.05.2011


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