Leichte Hohlkörper aus Faserverbundkuntstoffen
Für das FIT-Hybrid-Verfahren, das im Rahmen eines vom BMBF geförderten Verbundprojekts mit der gleichnamigen Kurzbezeichnung FIT-Hybrid erforscht wurde, erhielt der Lehrstuhl für Kunststofftechnik (LKT) an der Universität Erlangen-Nürnberg auf dem Würzburger Automobil Gipfel 2010 die Auszeichnung „ Innovation-Champion TOP 30".
Mit dem FIT-Hybrid-Verfahren wurde ein besonders effizientes Produktionsverfahren zur wirtschaftlichen Herstellung von leichten und hochbelastbaren Hohlkörpern aus Faserverbundkunststoffen prämiert. Durch die gezielte Kombination aus Umform- und Urformverfahren wird ein Höchstmaß an Designfreiheit und mechanischer Performance bei gleichzeitiger Reduktion des Gewichts erzielt. Das FIT-Hybrid-Verfahren ermöglicht somit Bauteile für den Automobilbau, die bedeutend leichter ausfallen als konventionelle Lösungen, die aber dennoch kostengünstig und in großen Stückzahlen hergestellt werden können.
Das NoAE (Network of Automotive Excellence) ist eine firmenübergreifende Initiative mit dem Ziel, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunft der europäischen Automobil- und Zulieferindustrie zu stärken.
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