Aktive Weichenstellung
(hn) Auf der Euroforum-Jahrestagung im Februar 2010 in München wurde klar, dass die Automobilindustrie weiterhin zwei Schwerpunkte setzt, um die Energieeffizienz zu steigern und den Ausstoß von CO2-Emmissionen zu reduzieren. Zum einen forcieren Hersteller die Anstrengungen, um den CO2-Ausstoß von konventionell betriebenen Fahrzeugen weiter zu senken. Zum anderen ist die Frage nach dem sinnvollen Einsatz von Lithium-Ionen-Batterien drängender als je zuvor, um den Elektroantrieb mit Leben zu erfüllen. Rund zwanzig Elektronik- und Entwicklungs-Verantwortliche bei Automobilherstellen und -zulieferern diskutierten neue Ansätze bei der Entwicklung und stellten die Herausforderungen bei neuen Antriebsformen, bei neuen Batterietechnologien sowie bei Sicherheitssystemen vor. Die auf der Konferenz manchmal gestellte Frage, ob sich der Aufwand der Elektronik-Optimierung für einen Verbrennungsmotor lohnt wird mit einem klaren Ja beantwortet. Man denke beispielsweise nur an zwei Punkte, die bereits realisiert sind: ein Servolenkung wird nur dann mit Energie versorgt, wenn sie auch gebraucht wird und Kühlmittel wird nur dann umgepumpt, wenn der Motor gekühlt werden muss ( so Dr. Johannes Liebl von BMW).
Die AutomobilKONSTRUKTION wird in der Ausgabe 2/2010 ausführlich über die Ergebnisse der Konferenz berichten.
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